|
„Akupunktur ist Stechen mit Nadeln – aber Stechen mit Nadeln ist nicht
Akupunktur“
Die Energieströme des Menschen bewegen sich nach
Vorstellung der chinesischen Mediziner in bestimmten Leitbahnen/
Meridianen durch den Körper. Über genau festgelegte Punkte auf diesen Meridianen bekommen Therapeuten
Zugang zu den Energieströmen und können so mit dünnen Nadeln stimulierend,
ableitend, regulierend oder richtungsweisend in gestö rte Abläufe eingreifen. Hierunter fallen auch die
Moxibustion, d.h. das Wärmen bestimmter Punkte oder Nadeln
mit brennendem Beifuß-Kraut oder das
Schröpfen, welches vor allem über gestauten und
„verknoteten“ Bereichen des Körpers zum Einsatz kommt.
Auch die
Tuina-Massage bedient sich des Wissens um diese
Meridianverläufe. Beim Qi
Gong wird durch meditative Bewegung eine
Harmonisierung des Qi angestrebt.
Bei sehr empfindlichen Patienten und v.a. bei
kleineren Kindern kommt anstelle der Nadeln häufig der Akupunkturlaser
zum Einsatz. Dieses Verfahren macht sich die Wirkungsweise des
Infrarotlichtes zu Nutze, welches auf Akupunkturpunkte fokussiert dort
eine nadelähnliche Wirkung entfaltet und dabei völlig schmerzfrei ist.
|